masterofhade

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Update 13 Januar 2006

[Prolog]

Die Abendsonne versank langsam hinter dem weiten Horizont und färbte den sonst strahlend blauen Himmel blutrot. Ein wunderschöner Anblick, wenn man ihn denn mochte, nicht jedoch wenn man ein Wesen der Nacht war, welches das Licht scheute. Diese erscheinen erst bei vollkommener Dunkelheit, wenn nur noch der Mond sein silbriges Licht zur Erde schickt. Eines dieser Geschöpfte saß nun am Waldesrand und wartet darauf, das die Sonne vollkommen verschwinden würde. In seinen Glasklaren Augen lag etwas verträumtes, etwas, das kein anderes Wesen zu deuten vermag wenn dieses ihn nicht besser kannte als sich selbst. Doch genau ein solches Wesen, ebenfalls eines, das die Dunkelheit mehr als alles andere Liebte, näherte sich dem Träumenden. „Du wirst es wohl nie verstehen!“ flüsterte er leise und man konnte im letzten schwachen Sonnenlicht die schneeweißen Haare schimmern sehen. „Irgendwann werde ich es schaffen, Jason, glaub es mir! Ich gebe nicht auf bevor ich mein Ziel nicht erreicht habe!“ erwiderte der andere ihm ruhig. „Du bist ein Traumtänzer!“ mit einer eleganten Bewegung sprang der junge Vampir zu dem anderen auf den starken Ast des Baumes. Er hockte sich vor ihn und strich durch das tiefschwarze, weiche Haar. „Weshalb jagst du Nacht für Nacht solchen Hirngespinsten nach? Reicht dir denn das nicht was du hast? Genieße es doch solange du es nicht verlierst!“ flüsterte er mit sanfter Stimme und die spitzen seiner Schlanken Finger zeichneten die Gesichtskonturen des scheinbar jüngeren nach. Schließlich ließ er seine Lippen den zärtlichen Fingern folgen und verwöhnte die blasse Haut mit sachten Küssen. „Kein Vampir vor dir hat das geschafft und auch du wirst es nicht vollbringen, Cayl! Versteh es doch!“ der angesprochene genoss die sanfte Behandlung und schloss die Augen. „Vertraust du mir denn so wenig dass du nicht glauben kannst dass ich es schaffe?“ „Du weißt dass Ich dir mehr vertraue als jedem anderen Lebewesen auf dieser Erde! Doch ich Sorge mich um dich, ich weiß wie leichtsinnig du häufig bist! Ich will dich nicht verlieren!“ hauchte der Weiß-silberhaarige gegen Cayls Lippen bevor er diese mit den eigenen versiegelte. Sofort wurde der leidenschaftliche Kuss erwidert doch im nächsten Moment schon löste sich der schwarzhaarige wieder daraus. „Ich werde diese Macht erlernen und selbst du kannst mich nicht davon abbringen! Und sollte es Jahrtausende dauern, ich gebe nicht auf! Bitte, versteh das doch! Ich will, nein, ich muss es schaffen!“ „Ach, Cayl! Du bist so ein Sturkopf!“ seufzte Jason und schloss lächelnd die Augen. „Typisch…“ er näherte sich den Lippen des anderen wieder. „…das werde ich dir wohl nie ganz austreiben können!“ hauchte er fast lautlos gegen diese bevor er sie abermals mit den eigenen berührte.



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